Seien wir ehrlich: jeder, der sich mit dem Thema „Selbstschutz/Selbstverteidigung“ beschäftigt, stellt sich irgendwann selbst (oder dem Trainer) die Frage: „Funktioniert das auch in Wirklichkeit?“ Natürlich sieht ein gesprungener Yoko-Geri toll aus, genauso wie ein mit einem guten Uke ausgeführter Shio Nage. Auch das oft gehörte Argument, je mehr Techniken beherrscht werden, desto flexibler könne man auf Bedrohungen reagieren, scheint zunächst plausibel. Das ist jedoch falsch. Gerade die Fixiertheit auf möglichst viele Techniken (eine spezifische Technik für einen spezifischen Angriff) reduziert die Fähigkeit zur erfolgreichen Abwehr ganz erheblich.
Im Gegensatz dazu beschränken sich die Autoren dieses Buches auf drei Prinzipien, die als grobe Reaktionsmuster auf eine Vielzahl von chaotischen Bedrohungsszenarien anwendbar sind. Darauf aufbauend wird dann in erster Linie mit Techniken am Kopf des Angreifers gearbeitet.
Grundlage der dargestellten Prinzipien sind bekannte Namen aus dem Bereich der „Combatives“ und der auf Realität ausgerichteten Systeme: Geoff Thompson, Lee Morrison, Tony Blauer, Richard Dimitri und Kelly McCann.
Dass die Autoren am Cover im Gi zu sehen sind, ist lediglich als Zugeständnis an die Kampfsport-Community zu sehen J.
Trainiert wird auf diese Weise z.B. beim Shobukai Austria www.shobukai.at
Infos unter Shobukai@gmx.net
oder auf facebook: https://www.facebook.com/groups/89599573413/permalink/10151578806703414/#!/groups/shobukai/








